Hohe Auszeichnung der deutschen Minderheit in Polen f├╝r Egon Primas

Verband würdigt Engagement zugunsten der Deutschen in Polen
 
Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) hat den Vorsitzenden des Bundes der Heimatvertriebenen e.V. Landesverband Thüringen, Landtagsabgeordneten Egon Primas mit der Ehrennadel des Verbandes geehrt. Primas erhielt die Auszeichnung als Anerkennung für „aktive Mitarbeit und besonderes Engagement zugunsten der Deutschen in Polen“ am
24. November 2012 anlässlich der Feierlichkeiten zum 155. Todestag Joseph Freiherr von Eichendorffs im oberschlesischen Lubowitz (┼üubowice).
 
Der Vorsitzende der VdG, der Seim-Abgeordnete Bernhard Gaida, übergab Primas die Auszeichnung und würdigte dessen Verdienste.
 
Primas, der auch Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen und der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU Thüringen ist, pflegt seit vielen Jahren rege Kontakte zur deutschen Minderheit in Schlesien, Pommern und Ostpreußen. So besuchen mindestens einmal jährlich Jugendliche aus Thüringen das Eichendorff- Kultur- und Begegnungszentrum in Lubowitz (┼üubowice). Das bei Ratibor (Racibórz) gelegene Dorf ist Geburtsort Eichendorffs. Primas sieht in seinem Engagement für die deutsche Minderheit in Polen „einen Beitrag zur Verständigung und Aussöhnung, nachdem sich Deutsche und Polen im vergangenen Jahrhundert unermessliches Leid zugefügt haben. Minderheiten können Brücken bauen. Auf diesem Weg sind wir weit vorangekommen. Der Deutsch-Polnische Grenzvertrag von 1990/91 und die europäische Integration haben ihn geebnet. Als Nachfahre Heimatvertriebener bin ich für die Auszeichnung und die Möglichkeit dankbar, an diesem Friedenswerk mitzuwirken“, so der Landesvorsitzende.