Eine Beratung mit guten Ergebnissen

 
Vereinbarungsgemäß kam es in Bad Berka zu einem Gespräch zwischen dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) und der Arbeitsgruppe Jugend und Schule im BdV Thüringen. Teilnehmer waren: Herr Dr. Jantowski (Direktor des Thillm), Herr Möllers (Stellv. Direktor des Thillm), und von Seiten des BdV Thüringen Horst Jüngling
(Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien), Peter Gallwitz (Leiter der Arbeitsgruppe Jugend und Schule, Wilhelm Geretzky und Armin Mühle (Mitglieder der Arbeitsgruppe) sowie Norbert Schütz (Geschäftsstelle des BdV Landesverbands).
 
Ziel des Gesprächs war die Verbindung zwischen dem Thüringer Institut und der Deutschen Bildungsgesellschaft in Oppeln neu zu gestalten und Unterstützung des Instituts für unseren Schülerwettbewerb zu erreichen.
 
Einen Tag vor dem Gespräch war eine Einladung zur Teilnahme an einer Veranstaltung der Deutschen Bildungsgesellschaft in Oppeln beim Thillm eingetroffen. Herr Dr. Jantowski bedankte sich für diese Einladung, bedauerte jedoch, nicht teilnehmen zu können, da zu diesem Zeitpunkt keine Termine mehr frei waren und Auslandsreisen mindestens zwei Monate vorher beantragt werden müssen. Herr Schütz schlug in diesem Zusammenhang die Teilnahme zu einem Treffen anlässlich einer Veranstaltung der Deutschen Bildungsgesellschaft auf Schloss Großstein im September 2014 vor. Herr Dr. Jantowski und Herr Möllers sagten zu und werden bei dieser Veranstaltung anwesend sein. Es könnte sich daraus eine hilfreiche Zusammenarbeit besonders für Deutschlehrer in Polen mit Lehrern aus Thüringen entwickeln. Lehrprogramme hatte schon vorher Peter Gallwitz dem Thillm übergeben. Mit dieser Zusage war unser erstes Ziel erreicht.
 
Die Thematik der Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus ihren Heimatgebieten nach 1945 ist in Thüringen Inhalt der Rahmenrichtlinie für den Geschichtsunterricht. Eine diesbezügliche Fortbildungsveranstaltung wird vom Thillm noch im Herbst 2014 organisiert.
In dieser Veranstaltung erhalten Zeitzeugen die Möglichkeit als Referenten zu wirken. Voraussetzung für die Durchführung dieser Veranstaltung, dass ausreichend Interessenten teilnehmen wollen.
 
Wilhelm Geretzky erklärte den Inhalt und die Ziele unseres Schülerwettbewerbs. Dieser wird vom Thillm durch entsprechende Mitteilungen an Kreise und Schulen propagiert. Die ausgegebenen Exemplare des Ausrufs zur Teilnahme werden in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien ausgegeben. Mitglieder unseres Verbandes unterstützen Lehrer und Schüler als Zeitzeugen.
 
Anschließend gab uns Herr Dr. Jantowski den Hinweis, dass die  Direktoren der Schulen die Möglichkeit zu schulinternen Fortbildungsmaßnahmen haben, wobei auch unser Wettbewerb von Zeitzeugen vorgestellt werden kann. Die Zeitzeugen erhalten dann die Reisekosten erstattet und ein kleines Honorar, wenn der Schulleiter einen Antrag rechtzeitig stellt. Auf diese Möglichkeit sollte unsererseits in den Kreisverbänden hingewiesen werden, besonders wenn es Verbindungen zu Schulen gibt. Wir schätzen ein, dass auch in diesem Teil eine gute Übereinstimmung erreicht wurde.
 
Armin Mühle