Ausstellung im SĂ€chsischen Landtag

Egon Primas eröffnet Ausstellungen „Erzwungene Wege“ und
„Die Gerufenen“ im Sächsischen Landtag
 
 
 
Das Präsidialmitglied des Bundes der Vertriebenen e. V., Egon Primas, eröffnete am 25. August die Ausstellungen „Die Gerufenen“ und „Erzwungene Wege“ der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen im Sächsischen Landtag in Dresden.
 
„70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Ende der nationalsozialistischen Verbrechen, aber auch 70 Jahre nach dem Beginn von Flucht und Vertreibung von Millionen Deutscher aus ihrer angestammten Heimat ist es wichtig, ein genaues Bild von der eigenen Geschichte zu zeichnen, um wahrhaft erinnern, angemessen gedenken und sich seiner Verantwortung stellen zu können. Flucht und Vertreibung sind ein prägender Teil unserer gesamtdeutschen Geschichte, der uns alle angeht, weil durch die damaligen Ereignisse und den späteren Umgang damit Wurzeln und Kultur eines erheblichen Teiles unseres Volkes weitgehend ins Dunkel geraten sind. Gerade in der ehemaligen DDR war das Schicksal der Heimatvertriebenen jahrzehntelang tabuisiert“, so Egon Primas.
 
Wenn von Flucht und Vertreibung die Rede ist, gilt es, auch die Geschichte der Deutschen im Osten und die Eingliederung der Vertriebenen und Aussiedler in die Gesellschaft der Bundes­republik sowie das Sonderschicksal dieser Menschen in der DDR in den Blick zu nehmen.
Dieses Ziel verfolgen die Ausstellungen „Die Gerufenen“ und „Erzwungene Wege“ der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen.
 
„Mit seinen Ausstellungen, mit der Erinnerung an Geschichte und Kultur der Deutschen im Osten, mit dem Gedenken an die Opfer der Vertreibungen in Europa stellt sich das Zentrum gegen Vertreibungen seiner Verantwortung – so wie es die Mitglieder des Bundes der Vertriebenen durch ihre ehren­amtliche Arbeit insbesondere auch in der grenzüberschreitenden Verständigung schon seit Jahrzehnten tun“ erklärte Egon Primas.
 
Die Ausstellungen sind vom 26. August – 24. September 2015, Montag-Freitag von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr im Sächsischen Landtag in Dresden zu besichtigen.