Bewohner der Erstaufnahmeunterkunft in Bad Lobenstein sagen Danke

 Integration der Kriegsflüchtlinge gelingt in Bad Lobenstein durch aufeinander zugehen  hervorragend. Nicht zuletzt sind es Mitglieder des BdV-Regionalverbandes, die sich aktiv einbringen.  Die besondere Hilfe und Unterstützung kommt zu einem großen Teil von den drei ehrenamtlich tätigen Frauen aus der Kleiderkammer in der Wohnbaugenossenschaft. Es ist ein sehr gutes Verhältnis zwischen den beiden Stellen entstanden.

 

 

Als Dankeschön für die Weihnachtsüberraschung, die von den Frauen aus der Kleiderkammer organisiert wurde, und bei der ca 75 Kinder mit Plüschtieren und Süßigkeiten beschenkt wurden, sowie für die Kleiderspenden, beschlossen die Frauen, welche zur Zeit in der Erstaufnahme wohnen, Plätzchen zu backen. Die Frauen stammen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, dem Irak und aus dem Libanon. Nach Rezepten aus ihrer Heimat wurden 17 verschiedene Plätzchen gebacken. Das Backen geriet zu einem echten Wettstreit welche Plätzel wohl die Besten sind. Die drei Frauen aus der Kleiderkammer und ich als „Sachverständiger“ wurden eingeladen und sollten wie eine Jury urteilen. Was natürlich fast unmöglich war, denn jede der „Bäckerinnen“ gab sich die größte Mühe und schmackhaft waren die Plätzchen alle. Zaghaft wurde bei einer Tasse Tee verkostet. Es gelang der „Jury“ trotzdem die Spitzenreiter zu benennen und mit Preisen zu bedenken. Natürlich blieben noch viele der Spezialitäten zur Freude der Kinder übrig. Ein schönes Beispiel wie mit gegenseitiger Achtung Integration gelingt, was nicht zuletzt durch die zahlreichen Spenden der Bevölkerung zum Ausdruck kommt. Jeden Mittwochvormittag werden Spenden angenommen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen; die Leute stehen fast Schlange um Sachspenden abzugeben. Entgegengenommen wird alles, von Bett- und Weißwäsche, über Handtücher und Kleidung bis hin zu Geschirr, Küchenutensilien und Spielsachen. Ja sogar Radiogeräte und Fernseher werden gebracht. Die Hilfsbereitschaft in Bad Lobenstein ist super und wer nicht selbst etwas bringen kann, der ruft an und ich hole die Sachen dann unkompliziert ab.