Erika Schirmer ist Th├╝ringerin des Monats

Erika Schirmer
ist Thüringerin des Monats August des Mitteldeutschen Rundfunks
 
 
Sie ist und bleibt die bescheidene Erika Schirmer: „Wenn ich damit unserer Heimatstadt etwas Gutes tun kann, bitte Dr. Zeh“, reichte sie den 500-Euro-Scheck gleich an Nordhauens Oberbürgermeister weiter. Bekommen hatte sie diesen von der Thüringer Ehrenamtsstiftung, die sie gemeinsam mit dem MDR im Kunsthaus „Meyenburg“ am Montag zur „Thüringerin des Monats“ ausgezeichnet hatte. „Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit mit zweifelhaften Vorbildern. Wir brauchen Vorbilder wie Sie. Sie haben vielen Menschen geholfen und ihnen Freude bereitet mit ihrem sozialen Engagement und künstlerischen Schaffen“, erklärte MDR- Redakteurin Sina Reeder in ihrer Laudatio und bekannte, in Kindertagen die „Kleine weiße Friedenstaube“ rauf- und runter gesungen zu haben. Leidenschaftlich. Noch heute spiele ihr Vater zu jedem Geburtstag die Kassettenaufnahme vor. Mit dem Text für das Kinderlied habe Erika Schirmer jedenfalls ganze Generationen geprägt. OB Zeh lenkte den Blick auf ihre „Brückenbauer“-Funktion zwischen Deutschen und Polen, auf ihren Verdienst für die Aussöhnung beider Völker: „Dafür stehen Sie“, so Zeh. Erika Schirmer fehlten die Worte ob der neuerlichen Ehrung, sie war sichtlich gerührt. „Dass ich immer noch etwas machen kann, ist besonders gut“, so die 88-jährige. Neben reichlich Polit-Prominenz waren viele Freunde und Weggefährten von Erika Schirmer ins Kunsthaus gekommen. „Wenn ich in Sorge oder Trauer wäre, wüsste ich, wohin ich gehen kann“, meinte Erika Schirmer – und war erfüllt von Glück.
BdV Landesvorsitzender Egon Primas gratuliert auf diesem Wege nochmals recht herzlich zu dieser Ehrung, auch im Namen des Landesvorstandes.